Termine

Unsere aktuellen Termine

Für Termine, Fragen und Anmerkungen kontaktieren Sie Joachim Zepelin unter:
zepelin@secession-verlag.com

16.05.2021 | 18:30 Uhr |

Deutschlandfunk

Hörspiel Luna Luna von Maren Kames im Deutschlandfunk

Der Deutschlandfunk wiederholt das Hörspiel »Luna Luna« von Maren Kames nach ihrem gleichnamigen Buch. Die Produktion von 2019 war »Hörspiel des Monats«.

Funkeinrichtung und Regie: Leopold von Verschuer
Mit: Marina Frenk, Jens Harzer, Eva Brunner, Severin von Hoensbroech, Miki Inoue, Martin Engler, Bernd Stempel, Jürgen Holtz
Komposition: Bo Wiget
Ton und Technik: Alexander Brennecke und Gunda Herke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 87'36

16.05.2021 | 22:03 Uhr |

Deutschlandfunk

Vorstellung der Nominierten für den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse

Sonja Finck und Frank Heibert sind mit ihrer Übersetzung von »Der große Absturz« des indigenen kanadischen Autors Louis-Karl Picard-Sioui für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung nominiert. Sie und ihre Arbeit werden so wie die vier anderen Kandidaten in Lesung und Gespräch vom Deutschlandfunk vorgestellt.

22.05.2021 | 19:20 Uhr |

3Sat

Portugal lesen mit Dulce María Cardoso auf 3SAT

Portugal wollte sich auf der diesjährigen Buchmesse Leipzig in seiner ganzen literarischen Fülle präsentieren – doch aufgrund der Corona-Pandemie findet die Bücherschau nicht statt. Dafür soll das Jahr bis zur nächsten Messe zu einem Lesefest portugiesischer Literatur werden. Die 3satKulturdoku "Portugal lesen!" am Samstag, 22. Mai 2021, 19.20 Uhr, stellt sie vor: Filmemacherin Teresa Corceiro trifft Autorinnen und Autoren, deren Werke jüngst auf Deutsch erschienen sind, spricht mit ihnen über ihr Land und lässt sich von ihnen in ihre Geschichte und Geschichten entführen. Prominent vertreten in der Sendung ist Dulce María Cardoso, deren Buch »Die Rückkehr« in diesem Frühjahr im Secession Verlag in deutscher Übersetzung von Steven Uhly erschienen haben. Näheres zum Buch, in dem sich Cardoso mit Kolonialvergangenheit und Rassismus auseinandersetzt, gibt es hier.

28.05.2021 | 20:00 Uhr |

naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig

Jakub Małecki stellt »Rost« bei »Leipzig liest extra« vor

Jakub Małecki hat bereits zehn Romane geschrieben / »Rost« ist sein erster in deutscher Sprache

2002 sterben die Eltern des siebenjährigen Szymek auf ihrem Rückweg in das kleine Dorf Cholny bei einem Autounfall. Sein Leben vor diesem Ereignis kippt in eine ihm scheinbar unerreichbare Vergangenheit.
Jakub Małecki verwebt nach dem Muster einer Fuge – deren existentielle Themen Liebe, Verrat und Krieg in dunklem Moll und eindringlich zarter Sprache erklingen – das Schicksal des heranwachsenden Szymeks mit den Leben der Menschen aus Tosias Vergangenheit. Wir tauchen ein in das gegenwärtige Polen und hinab in seine vom Krieg gezeichnete Geschichte.
Jakub Małecki studierte an der Wirtschaftsuniversität in Posen und lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau in Warschau.

29.05.2021 | 16:00 Uhr |

Rathaus Thun, am Rathausplatz

Sabine Scholl auf der Literaare in Thun

Die Macher des Literaturfestivals Literaare im Schweizer Thun planen trotz Corona für ein Festival mit Publikum. In diesem Jahr zählt Sabine Scholl zu den eingeladenen Autorinnen. Sie präsentiert ihr neuestes Buch »O.«. Darin erzählt sie Homers Odyssee neu: Aus weiblicher, zeitgenössischer Sicht. Die Musikerin O. bereist mit ihrem Chor, bestehend aus geflüchteten Frauen, die Weltmeere. Diese Irrfahrt führt den Truppin unterschiedliche Gegenden, Urlaubsortebeispielsweise, die auf mythologischem Boden angelegt sind und im 21. Jahrhundert wiederum zu Fluchtpunkten geworden sind. Sabine Scholl verquicktdie Schrecken der Gegenwart mit Bruchstücken des homerischen Epos, in einer polyphonen, passgenauen, kraftvollen Sprache.
Moderation: Tabea Steiner

29.05.2021 | 18:30 Uhr |

Gohliser Schlösschen, Menckestraße 23, 04155 Leipzig

Astrid Dröse bringt Christiana Mariana von Ziegler zurück nach Leipzig

Christiana Mariana von Ziegler war Dichterin und Kämpferin für Frauenrechte. Sie bestimmt mit ihrem Salon um 1730 das intellektuelle Leben in Leipzig.

Ziegler gründete 1722 im Leipziger Romanushaus, ihrem Elternhaus, einen Salon, in dem sich schon bald die intellektuelle und künstlerische Elite der Stadt traf, darunter Johann Christoph Gottsched und Johann Sebastian Bach, der 1725 neun ihrer Kantaten vertonte. »Bis zu ihrer dritten Ehe war Christiana Mariana von Ziegler für rund zwei Jahrzehnte die vielleicht wichtigste Akteurin im Leipziger Kulturleben«, schreibt die Tübinger Literaturwissenschaftlerin Astrid Dröse im Nachwort der von ihr unter dem Titel »Moralische und vermischte Sendschreiben« im Secession Verlag in der Reihe »Femmes de Lettres« veröffentlichten Werkauswahl.
Astrid Dröse wird Christiana Mariana von Ziegler vorstellen, die zu jenen Autorinnen der Frühaufklärung gehört, die sich offensiv für Frauenrechte, Gleichheit der Geschlechter und für das weibliche künstlerische Schaffen eintrat und die auch selbst als Literatin hohe Anerkennung genoss. 1733 krönte die Universität Wittenberg sie zur »Poeta laureata«, schon 1730 war sie als erstes und einziges weibliches Mitglied in seine Deutsche Gesellschaft aufgenommen worden.
Lesung und Diskussion mit Astrid Dröse, Literaturwissenschaftlerin der Universität Tübingen und Herausgeberin des Bandes »Moralische und vermischte Sendschreiben« von Christiana Mariana von Ziegler, Joachim von Zepelin, Verleger Secession Verlag, Lesung: Silvia Pfänder.

07.10.2021 | Uhr |

Humboldt-Universität Berlin

Tagung zu den Femmes de Lettres an der Humboldt-Universität

Die zweite, von der FONTE-Stiftung ursprünglich für den 3. und 4. September 2020 geplante Jahrestagung zu unserer Reihe ‚Femmes de Lettres‘ findet nun am 7. und 8. Oktober 2021 in Berlin statt.  Dort soll vorrangig das Vorhaben der ersten Tagung weiterverfolgt werden, Autorinnen vom 17. bis 18. Jahrhundert (neu) zu entdecken, die das literarische Schreiben und mit diesem Schreiben oftmals auch ihre eigene Geschichte selbst in die Hand genommen haben.

Zugleich soll die Tagung zur Diskussion darüber anregen, wie das literaturwissenschaftliche Schreiben über die Geschichte der Literatur selbst neu zu schreiben wäre als Umschrift, Weiterschrift, als re-writing und Eröffnung neuer Denkbereiche (ausführliche Informationen hier).
Informationen zur Tagung: annina.klappert@hu-berlin.de und krollren@cms.hu-berlin.de